Spen
den

Suizid ist nicht die Lösung

Stiftung Zuversicht für Kinder unterstützt wichtiges Präventionsprojekt in Berlin

Kaum vorstellbar, aber wahr: Suizid ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache junger Menschen bis zum Alter von 24 Jahren. In den vergangenen zehn Jahren gab es durchschnittlich über 600 jugendliche Suizidtote pro Jahr. Die Dunkelziffer wird auf mindestens zehn- bis zwanzigmal so hoch geschätzt. Obwohl suizidales Verhalten also ein großes gesellschaftliches und gesundheitliches Problem darstellt, werden Suizid und Suizidalität in unserer Gesellschaft noch immer massiv tabuisiert. Dadurch verstärken sich Vorurteile und Betroffene bleiben allein. Chronische somatische, psychische und soziale Probleme sind häufig die Folge.

Auf diesem Hintergrund haben die Internationale Vereinigung für Suizidprävention (IASP) und die Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) den 10. September zum Welt-Suizid-Präventionstag ausgerufen. Jedes Jahr findet an diesem Tag eine Vielzahl von Aktionen statt, um über Suizidalität und mögliche Hilfen zu informieren und so der Tabuisierung entgegenzuwirken. Auch die Stiftung Zuversicht für Kinder leistete einen Beitrag, indem sie ein wichtiges Präventionsprojekt zum Thema Jugendsuizidalität in Berlin zu unterstützte. Unsere Stiftung finanzierte die Ausrichtung eines Kreativ-Wettbewerbes unter der Schirmherrschaft von Berlins Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja (hinten Mitte).

Im Verbund mit anderen Akteuren der Suizidprävention lobt die Telefonseelsorge Berlin diesen Wettbewerb aus, um Jugendliche zu ermutigen, sich mit dem Thema gestalterisch auseinanderzusetzen. Die Arbeiten wurden öffentlichkeitswirksam am 10. September 2014 präsentiert und danach breit gestreut. Angestrebt werden Medienberichterstattungen und eine jugendaffine Verbreitung über Facebook und YouTube. „Die Aktion“, so der Geschäftsführer der Telefonseelsorge Berlin Anselm Lange (4. v. links), „war ein voller Erfolg. 140 Jugendliche haben sich beteiligt und sich auf vielfältige und überaus kreative Weise mit dem Thema befasst“.

Nachdem alle Wettbewerbseinlieferungen von einer Jury  gesichtet wurden, konnten am Vortag des Welt-Suizid-Präventionstages die Gewinner in Berlin beglückwünscht und ausgezeichnet werden. Mit ihnen freute sich auch Dr. Martina Adam vom Stiftungsvorstand (5.v. links): „Angesichts der hohen Suizidraten bei Jugendlichen“, so Martina Adam, „ halten wir diesen unkonventionellen und psychologisch sicherlich äußerst wirksamen Zugang für absolut Unterstützens wert.“ Die Kampagne soll möglichst viele Jugendlich mit Präventionsbotschaften erreichen und langfristig wirken. „Es ist wichtig“, so Martina Adam, „dass der Themenkomplex Jugendsuizidalität eine möglichst breite Öffentlichkeit erreicht und nicht nur Aufmerksamkeit schafft für die seelischen Nöte von Jugendlichen, sondern auch eine breitere Diskussion über Möglichkeiten der Prävention anregt sowie auf Angebote für Hilfesuchende hinweist.“

Download: Flyer zum Download (pdf 1.2 MB | 01.09.2015)

Suizid ist nicht die Lösung

Stiftung Zuversicht für Kinder unterstützt wichtiges Präventionsprojekt in Berlin

Kaum vorstellbar, aber wahr: Suizid ist in Deutschland die zweithäufigste Todesursache junger Menschen bis zum Alter von 24 Jahren. In den vergangenen zehn Jahren gab es durchschnittlich über 600 jugendliche Suizidtote pro Jahr. Die Dunkelziffer wird auf mindestens zehn- bis zwanzigmal so hoch geschätzt. Obwohl suizidales Verhalten also ein großes gesellschaftliches und gesundheitliches Problem darstellt, werden Suizid und Suizidalität in unserer Gesellschaft noch immer massiv tabuisiert. Dadurch verstärken sich Vorurteile und Betroffene bleiben allein. Chronische somatische, psychische und soziale Probleme sind häufig die Folge.

Auf diesem Hintergrund haben die Internationale Vereinigung für Suizidprävention (IASP) und die Welt-Gesundheitsorganisation (WHO) den 10. September zum Welt-Suizid-Präventionstag ausgerufen. Jedes Jahr findet an diesem Tag eine Vielzahl von Aktionen statt, um über Suizidalität und mögliche Hilfen zu informieren und so der Tabuisierung entgegenzuwirken. Auch die Stiftung Zuversicht für Kinder leistete einen Beitrag, indem sie ein wichtiges Präventionsprojekt zum Thema Jugendsuizidalität in Berlin zu unterstützte. Unsere Stiftung finanzierte die Ausrichtung eines Kreativ-Wettbewerbes unter der Schirmherrschaft von Berlins Senator für Gesundheit und Soziales Mario Czaja (hinten Mitte).

Im Verbund mit anderen Akteuren der Suizidprävention lobt die Telefonseelsorge Berlin diesen Wettbewerb aus, um Jugendliche zu ermutigen, sich mit dem Thema gestalterisch auseinanderzusetzen. Die Arbeiten wurden öffentlichkeitswirksam am 10. September 2014 präsentiert und danach breit gestreut. Angestrebt werden Medienberichterstattungen und eine jugendaffine Verbreitung über Facebook und YouTube. „Die Aktion“, so der Geschäftsführer der Telefonseelsorge Berlin Anselm Lange (4. v. links), „war ein voller Erfolg. 140 Jugendliche haben sich beteiligt und sich auf vielfältige und überaus kreative Weise mit dem Thema befasst“.

Nachdem alle Wettbewerbseinlieferungen von einer Jury  gesichtet wurden, konnten am Vortag des Welt-Suizid-Präventionstages die Gewinner in Berlin beglückwünscht und ausgezeichnet werden. Mit ihnen freute sich auch Dr. Martina Adam vom Stiftungsvorstand (5.v. links): „Angesichts der hohen Suizidraten bei Jugendlichen“, so Martina Adam, „ halten wir diesen unkonventionellen und psychologisch sicherlich äußerst wirksamen Zugang für absolut Unterstützens wert.“ Die Kampagne soll möglichst viele Jugendlich mit Präventionsbotschaften erreichen und langfristig wirken. „Es ist wichtig“, so Martina Adam, „dass der Themenkomplex Jugendsuizidalität eine möglichst breite Öffentlichkeit erreicht und nicht nur Aufmerksamkeit schafft für die seelischen Nöte von Jugendlichen, sondern auch eine breitere Diskussion über Möglichkeiten der Prävention anregt sowie auf Angebote für Hilfesuchende hinweist.“

Download: Flyer zum Download (pdf 1.2 MB | 01.09.2015)
TOP