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„Mehr Bildungschancen eröffnen“

Die Schülerinnen und Schüler der Europaschule Köln-Zollstock können sich freuen: Für mindestens drei Jahre übernimmt die HORBACH-Wirtschaftsberatung durch ihre Stiftung Zuversicht für Kinder in Kooperation mit dem Chancenwerk e.V. die Patenschaft für ein nachhaltiges Bildungsprojekt, welches die Zukunftschancen der Kinder und Jugendlichen deutlich verbessern soll. Einen ersten symbolischen Scheck in Höhe von 20.000 Euro übergab HORBACH-Geschäftsführer Stefan Mercier an das Chancenwerk, das vor elf Jahren ins Leben gerufen. In den kommenden zwei Jahren wird HORBACH über die Stiftung Zuversicht für Kinder die restliche Spendensumme in Höhe von 40.000 Euro auszahlen.

Die Gründer des Chancenwerks wollen die Bildungschancen junger Menschen nicht dem Zufall und dem Geldbeutel der Eltern überlassen, denn ihnen war schnell klar, dass nicht so sehr die Herkunft als vielmehr der sozio-ökonomische Status des Elternhauses manche Bildungskarriere vorzeichnet. Daher ist ihr Verein offen für alle Kinder und Jugendlichen in ihren bisher 40 Kooperationsschulen in 20 Städten und Gemeinden.  Das Chancenwerk e.V. arbeitet an weiterführenden Schulen in mehreren Bundesländern und mit unterschiedlichen Schultypen. Dabei können Schülerinnen und Schüler von der untersten bis zur obersten Jahrgangsstufe beim Projekt mitmachen. Zur finanziellen Absicherung des Angebots arbeitet Chancenwerk mit regionalen Stiftungen und Unternehmen zusammen.

„Die dem Projekt zugrunde liegende Idee der Lernkaskade hat uns überzeugt“, so HORBACH-Geschäftsführer Stefan Mercier, „denkbar einfach und doch überaus wirkungsvoll“. Und so funktioniert es: Ein Student unterstützt ältere Schüler in einem Problemfach, als Gegenleistung helfen die Älteren ihren jüngeren Mitschülern bei schulischen Aufgaben - vorhandene Ressourcen der Schulen werden aktiviert, bei fachlichen Problemen kann sich jeder qualitativ hochwertige Hilfe leisten. Die älteren Schülerinnen und Schüler bezahlen also nicht mit Geld für die Unterstützung, die sie bekommen. Sie müssen in anderer „Währung“, nämlich mit ihrer Zeit bezahlen. So verbringen die Schüler Zeit miteinander und die älteren werden jeweils zu Vorbildern der jüngeren Schüler.

„Sehr sinnvoll,  finden wir vor allem auch das Angebot von Bewerbungs-Workshops und die Vermittlung von Kontakten zu Universitäten und zur Arbeitswelt. Dies erleichtert für viele Jugendliche den qualifizierten Einstieg in eine berufliche Zukunft“, so Stefan Mercier.

Chancenwerk-Geschäftsführer Murat Vural ist dankbar: „Wir freuen uns sehr, dass HORBACH durch seine Stiftung Zuversicht für Kinder als großzügiger Förderpartner nun ein stabiles und langfristiges Fundament geschaffen hat, das den Kindern und Jugendlichen der Europaschule Köln wertvolle Bildungschancen eröffnet.

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