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Ein wenig Zuversicht für Kinder inhaftierter Mütter in Kambodscha

Unsere Stiftung unterstützt den Verein Morning Tears bei der Basisversorgung

Spricht man von Kindern ohne Lobby könnte man sie wohl in vielen Gesellschaften dieser Welt als exemplarisch ansehen: Kinder, die u.a. in Südostasien mit inhaftierter Eltern in Gefängnissen leben. Sie  leiden nicht nur physisch unter der menschenunwürdigen Lebenssituation, in der sie sich befinden, sondern unter großen seelischen Problemen und haben größte Schwierigkeiten, mit Verletzungen und Vorurteilen umzugehen, die sie erfahren. Morning Tears Deutschland e.V. wurde 2012 gegründet und engagiert sich u.a. in Kambodscha, wo der Verein  landesweit Kinder in zehn Gefängnissen unterstützt.

Kinder in Kambodscha wachsen häufig in großer Armut auf. Aber die Kinder, deren Eltern im Gefängnis leben, gehören in Kambodscha zu den Menschen, für die vom wenigen gar nichts übrig bleibt. „Kinder, die mit ihren Müttern im Gefängnis leben“, so Uschi Germer von Morning Tears, „erhalten keine extra Rationen an Nahrung – die Mütter müssen stattdessen ihre kargen Rationen mit den Kinder teilen. Sie sind in allen Lebensbedingungen von den Bedingungen in den Gefängnissen abhängig und leben ebenso wie ihre Mütter in überfüllten Zellen unter extrem schlechten hygienischen Bedingungen“.

Die Stiftung Zuversicht unterstützte jetzt Morning Tears bei der Versorgung dieser Kinder mit notwendigen Nahrungsmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten. Diese basic needs supplies werden monatlich mit viel Aufwand in die Gefängnisse gebracht. „Wenn wir diese Versorgung nicht übernehmen würden, wären die Kinder in akuter Gefahr – ihnen drohen Hunger, Mangelernährung, physische und psychische Unterentwicklung, Krankheiten und letztlich aus der Tod“, berichtet Uschi Germer. Natürlich benötigen die Kinder auch weitere, insbesondere psychologische Unterstützung, aber vorrangig befinden sie sich in einer akuten Notsituation, der sie ohne Hilfe von außen ausgeliefert sind.

Menschenrechte und korrekte Rechtsverfahren sind im heutigen Kambodscha keineswegs gesichert. Dies zeigt sich insbesondere in den Gefängnissen des Landes, in denen Menschen oft jahrelang ohne Gerichtsverfahren in Untersuchungshaft sitzen, auf unbestimmte Zeit auf ihre verfahren warten und oft für banale Taten inhaftiert sind.

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