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Hilfsprojekte

Kooperation ist ein wichtiger Bestandteil und in vielen Fällen Voraussetzung unserer Arbeit, und so arbeiten wir nicht nur in unseren eigenen Hilfsprojekten mit anderen Stiftungen und Vereinen zusammen, sondern unterstützen auch gern andere Institutionen bei ihrer wertvollen Arbeit für Kinder in Not, indem wir finanzielle Unterstützung leisten. Dabei engagieren wir uns nicht nur in Deutschland, sondern weltweit.

Wir unterstützen verschiedene Waisenheime u.a. in Kirgistan, Kenia, Indien und im Kongo, halfen bei Schuleinrichtungen in Panama, Uganda, Benin, Kongo, Mali und im Senegal. Wir engagierten uns für die medizinische Versorgung von Kindern aus Bosnien, Afghanistan oder dem Irak, wir unterstützten Sozialstationen und Projekte für Kinder von HIV-infizierten Eltern, Reintegrationsprojekte für Straßenkinder in und Kinder ohne Lobby wie die Roma-Kinder des Dorfes Lomnicka in der Slowakei.

Hier ein paar Beispiele:

Ein Gemeinschaftsprojekt mit „Ingenieure ohne Grenzen“

Das von extremen Dürreperioden beherrschte Klima in  Rift Valley, der größten der sieben kenianischen Provinzen, stellt die Einwohner vor große Herausforderungen. Besonders die Menschen in den teilweise abgelegenen Ortschaften von Laikipa County haben unter der mangelhaften Wasserversorgung zu leiden. Im Rahmen ihrer Hilfseinsätze in Ost- und Westafrika setzt sich die Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen e.V. für den infrastrukturellen Ausbau in den Landesregionen im Einklang mit sozialen und kulturellen Aspekten ein und stärkt mit diesem Ansatz die Nachhaltigkeit der Hilfsprojekte. Die Stiftung Zuversicht für Kinder unterstützte das Projekt „Regenwassernutzung in West-Laikipa“.

Mit dem Ziel, das Grundrecht jedes Menschen auf Trinkwasser zu realisieren, kooperiert die Hilfsorganisation Ingenieure ohne Grenzen bereits seit 2007 mit der lokalen, in Nakuru/Kenia ansässigen Organisation One World Consultants (OWCC) im Rahmen des Projektes „Regenwassernutzung in West-Laikipa“. „In dieser Partnerschaft verbinden wir unser technisches Fachwissen mit dem langjährigen Know-how von OWCC im Bau von Zisternen unter den örtlichen Voraussetzungen“, sagt Mareike Jenne, Projektleitern bei Ingenieure ohne Grenzen. Neben den genauen Orts-, Material- und Sprachkenntnissen liegt der Vorteil der Arbeitsweise von One World Consultants darin, den Schwerpunkt auf die fortlaufende Ausbildung der Handwerker vor Ort zu legen. Die Bereitschaft, nicht allein in die Hilfsprojekte selbst, sondern auch in die Fachkenntnisse der Menschen vor Ort zu investieren, ist kennzeichnend für die Arbeitsweise sowohl von Ingenieure ohne Grenzen als auch von der Stiftung Zuversicht für Kinder. Nur so kann ein  Projekterfolg langfristig gesichert werden.

Ein Gemeinschaftsprojekt mit „Aladins Wunderlampe“

Aladins Wunderlampe ist ein Hilfsprojekt für kranke Kinder in Basra, Irak, und wurde im Jahr 2001 von Dr. Eva-Maria Hobiger gegründet. Besonders krebskranke Kinder oder solche mit einem angeborenen Herzfehler profitieren davon: im Jahr 2001 starben noch 100 % der leukämiekranken Kinder in Basra. Damals fehlte es dem Kinderkrankenhaus in Basra an allem, was ein Krankenhaus ausmacht. Durch regelmäßige Lieferungen von Medikamenten, der Bereitstellung verschiedenster medizinischer Geräte sowie der Schulung von Personal in Österreich ist es dem Projekt Aladins Wunderlampe in den letzten Jahren gelungen, die Sterblichkeitsrate leukämiekranker Kinder auf 40 % zu senken. Aber auch zahlreiche herzkranke Kinder, deren Lebenserwartung ohne Behandlung nur sehr gering gewesen wäre, konnten mithilfe des Vereins gerettet werden. Aladins Wunderlampe brachte die Kinder, die in Basra nicht operiert werden konnten, zur Behandlung nach Österreich oder Frankreich. Die allermeisten konnten vollständig kuriert in ihre Heimat zurückkehren.

Die Stiftung Zuversicht für Kinder unterstützte dieses Projekt und trug so dazu bei, den schwerkranken Kindern von Basra die Chance auf Leben zu geben und ihren Eltern Hoffnung in einer ohnehin schweren Zeit.

Ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein „Confinis“

Der Verein Confinis engagiert sich für Straßenkinder und Waisen sowie für HIV-infizierte und drogenabhängige Kinder und Jugendliche in Osteuropa. Ein Projekt ist das AIDS-Zentrum in Czernowitz, Ukraine. Die Ukraine hat die höchste HIV-Neuansteckungsrate in ganz Europa zu verzeichnen und ist mit einer ständig wachsenden Anzahl von Drogenkonsumenten konfrontiert. Auch im westukrainischen Czernowitz ist diese traurige Tendenz allgegenwärtig.

Im AIDS-Zentrum Czernowitz werden Kinder HIV-positiver oder drogensüchtiger Eltern und solche, die selbst HIV-infiziert oder AIDS-krank sind, betreut und versorgt. Die Kinder werden psychologisch und pädagogisch betreut und in spielerischer Form zu vielfältigen Aktivitäten angeregt. Da sie oftmals fehl- oder mangelernährt sind, werden sie auch mit Lebensmitteln und Vitaminen versorgt. Sollte eine medizinische Behandlung oder die Gabe von Medikamenten erforderlich sein, wird dies ebenfalls organisiert. Besonders bedürftige Kinder erhalten darüber hinaus Bekleidung und Schuhe.

Durch ihre finanzielle Unterstützung half die Stiftung Zuversicht für Kinder mit, die körperliche und geistige Entwicklung der Kinder von Czernowitz nachhaltig zu verbessern.

Ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Verein Panairobi

Panairobi wurde im Jahr 2001 zur Unterstützung von Straßenkindern in Nairobi, Kenia, gegründet. Der Verein betreibt ein „School Sponsoring Programm“ in Mathare Valley, einem der größten Slums Ostafrikas. Über 80 % der Menschen in Mathare Valley sind arbeitslos; es gibt kein sauberes Wasser, keine Elektrizität und nur ein offenes Kanalsystem zwischen den Häusern. Die vielen Straßenkinder werden „Chokora“ genannt, Abfall. Sie werden gemieden, geschlagen, missbraucht. Viele nehmen Drogen. Ihr Überleben versuchen sie durch Betteln oder kriminelle Aktivitäten zu sichern. Von einem Schulbesuch können sie nur träumen. Bildung aber ist der einzige Weg in eine bessere Zukunft und genau hier setzt die Arbeit von Panairobi an.

Jedes der derzeit 139 teilnehmenden Kinder absolviert zunächst ein einjähriges Rehabilitationsprogramm, um von den Gangs und der Gewalt, aber auch von den Drogen auf der Straße loszukommen. Während dieser Zeit gewöhnen sich die Kinder zudem an einen geregelten Alltag als Voraussetzung für einen erfolgreichen Schulbesuch. Panairobi organisiert dann für jedes Kind eine passende Schule und finanziert die Schulgelder und –uniformen sowie sonstige benötigte Materialien. Auch um medizinische Versorgung und mindestens eine Mahlzeit am Tag kümmert sich der Verein. Die Familien der SchülerInnen profitieren ebenfalls von dem Projekt. Sie können an einem Kleinkredit-Programm teilnehmen und werden von den projekteigenen Sozialarbeitern mitbetreut.

Die Stiftung Zuversicht für Kinder Österreich unterstützte dieses Projekt und trug so dazu bei, den Straßenkindern von Nairobi die Chance auf Bildung, Gesundheit und eine bessere Zukunft zu geben.

Ein Gemeinschaftsprojekt mit der Caritas

Viele der etwa 500.000 Roma in der Slowakei leben unter katastrophalen Bedingungen in gettoisierten Siedlungen am Rande der Gesellschaft. Armut und Analphabetismus, aber auch Gewalt und Alkoholismus stellen keine Ausnahme dar, sondern die Norm. So auch im Romadorf Lomnicka. Dort leben 2.000 Menschen, 60 % davon Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Die Eltern sind überwiegend arbeitslos; viele der Väter Alkoholiker. Sanitäre Einrichtungen gibt es kaum, fließend Wasser und Strom sind ebenso wenig vorhanden. Die Dächer bestehen aus Plastikplanen oder Holzscheiten und die Fenster sind undicht. Viele Kinder gehen nur sehr unregelmäßig zur Schule. Die Caritasorganisation Nova Ves hat sich zum Ziel gesetzt, die Zukunftschancen der Roma-Kinder von Lomnicka zu verbessern. Wenn nötig, erhalten die Kinder zusätzlich eine spezielle Förderung wie etwa Sprachunterricht für diejenigen, die nur Romanes sprechen und kaum Slowakisch. Zudem werden sie über Hygieneverhalten und Gesundheitsvorsorge aufgeklärt. Aber sie bekommen auch eine kleine Mahlzeit und werden mit Bekleidung, Medikamenten und Hygieneartikeln versorgt. Hinzu kommt die Organisation kultureller und sportlicher Freizeitaktivitäten.

Durch ihre finanzielle Unterstützung trug die Stiftung Zuversicht für Kinder Österreich dazu bei, die Lebensumstände der Kinder von Lomnicka zu verbessern und mithilfe der Bildungsangebote ihren Lebensweg positiv zu beeinflussen.

Ein Gemeinschaftsprojekt mit der GIZ

Die deutsche Bundesregierung unterstützt seit Beginn der 1990er Jahre die deutschen Minderheiten in den GUS-Staaten durch kulturelle, wirtschaftliche, humanitäre und Gemeinschaftsfördernde Maßnahmen. Im Mittelpunkt der Fördermaßnahmen des Bundesministeriums des Innern stehen die Arbeit in Begegnungsstätten, außerschulischer Deutschunterricht, Kinder- und Jugendarbeit, Aus- und Fortbildung sowie Hilfen im humanitären und sozialen Bereich. Die Projektmaßnahmen in Russland, der Ukraine sowie in Kasachstan, Kirgistan und Usbekistan werden im Wesentlichen über die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) realisiert.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Arbeit ist die Bereitstellung humanitärer Hilfe für sozial Bedürftige, insbesondere für kinderreiche Familien. Die über den Deutschen Fonds für Humanitäre Hilfe in Bischkek, Sokuluk und Tokmok betriebenen Sozialstationen geben kostenlos Mahlzeiten aus und stellen ärztliche und zahnärztliche Hilfe bereit. Jährlich werden im Rahmen der Aktion „Winterhilfe“ Hilfslieferungen organisiert. Die GIZ-Vertretung Almaty und ihre Partner unterhalten vielfältige Kontakte und Partnerschaften mit regionalen Verwaltungen, staatlichen und kommunalen Bildungs-, Kultur-, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie mit anderen Nichtregierungsorganisationen und Wirtschaftsbetrieben. Die Stiftung Zuversicht für Kinder leistete einen erheblichen finanziellen Beitrag zur Versorgung von rd. 500 Kindern über die Sozialstationen der Städte Tok Mok, Sokuluk, Bischkek. Davon profitierten rd. 150 sozial-schwache kinderreiche Familien, die auch nach kirgisischen Maßstäben unterhalb des finanziellen Existenzminimums leben. Sie erhielten täglich eine warme Mahlzeit und einmal monatlich in Paket mit Grundnahrungsmitteln (Zucker, Öl, Reis, Getreide etc.).

Die Stiftung Zuversicht für Kinder Österreich versorgt 100 Waisenkinder in Myanmar für ein Jahr mit gesundem Mittagessen

Sie sind Waisen oder Halbwaisen und leben unter bescheidensten Verhältnissen in einem Nonnenkloster in Myanmar. Ganz besonders dringend brauchen die Betreuer dieser Kinder die Hilfe anderer Menschen, um ihre Basisversorgung sicherzustellen. Der Verein Sonne International wandte sich an unsere Stiftung Zuversicht für Kinder und bat um Unterstützung bei der Bereitstellung von Lebensmitteln. Natürlich haben wir gern geholfen. Dank der Unterstützung unserer Spender und Spenderinnen von Swiss Life Select Österreich bekommen die Kinder nun ein Jahr lang zwei Mal wöchentlich ein gesundes Mittagessen. "Ich möchte Swiss Life Select Österreich sehr dafür danken, dass Sie unser Projket unterstützen", schreibt Mag. Erfried Malle, der sich als Obmann von Sonne International gerade vor Ort aufhält. "Ohne Ihre Unterstützung hätte wir dies in Zukunft nicht mehr in diesem Ausmaß machen können und die Kinder brauchen das so sehr. Ich selbst kann Ihnen sagen, dass durch diese zusätzliche Ernährungsmaßnahme die Kinder in den letzten Monaten sehr viel gesünder geworden sind und sich die Erkrankungsrate sehr minimiert hat. Danke!"

Die Stiftung Zuversicht für Kinder schließt sich diesem Dank an alle Spenderinnen und Spender an! Ohne Sie hätten wir dies nicht leisten können.

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