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Bei einigen Katastrophen gemeinsam geholfen

Wir alle erinnern uns an den 2. Weihnachtstag 2004. An diesem Tag ereignete sich vor der Küste Indonesiens die folgenschwerste Naturkatastrophe der heutiger Zeit: Der durch ein Seebeben ausgelöste Tsunami forderte in acht asiatischen Ländern und noch an der Ostküste Afrikas insgesamt über 230.000 Todesopfer. Durch die blitzschnell anrollende Flutwelle hatten die Menschen keine Chance. Über 110.000 Menschen wurden verletzt, über 1,7 Millionen Küstenbewohner rund um den Indischen Ozean wurden obdachlos.

Haiti wurde am 12. Januar 2010 von einer Naturkatastrophe unvorstellbaren Ausmaßes heimgesucht. Ein Erdbeben der Stärke 7.0 hat die Stadt Port-au-Prince flächendeckend mit all ihren, Schulen, Krankenhäusern, Kirchen, Supermärkten und Häusern innerhalb kürzester Zeit zerstört. Die Opferzahlen können bis heute nur geschätzt werden. Man geht von über 300.000 Toten aus. Es handelte es sich um das weltweit verheerendste Beben des 21. Jahrhunderts. Über weitere 300.000 Menschen wurden verletzt und schätzungsweise 1,8 Millionen Menschen obdachlos. Damit ist ein Drittel der Bevölkerung Haitis von der Naturkatastrophe betroffen.

Im Juli und August 2010 kam es in Pakistan als Folge eines außergewöhnlich starken Monsunregens zu katastrophalen Überschwemmungen, bei denen fast 2.000 Menschen ums Leben kamen. Rund 1,8 Millionen Häuser wurden beschädigt. Die Wassermengen zerstörten zunächst vor allem zahlreiche neu errichtete Brücken und Straßen im Einzugsgebiet des Swat und am Oberlauf des Indus, bevor sie den gesamten Flusslauf bis nach Sindh am Indischen Ozean beeinträchtigten. Mehr als 14 Millionen Menschen waren von den Überschwemmungen betroffen, von denen mindestens die Hälfte humanitäre Hilfe benötigte. Sie wussten nicht, wohin und warteten auf Dächern oder Hügeln verzweifelt auf Hilfe. Trinkwasser, Nahrungsmittel und medizinische Versorgung waren bitter nötig.

Bei all diesen Naturkatastrophen unterstützten wir die Kindernothilfe (die uns auch oben stehende Fotos zur Verfügung stellte) und deren Partnerorganisationen vor Ort nachhaltig bei den ersten Schritten der lebenswichtigen Notversorgung, vor allem bei der medizinischen Versorgung, der Beschaffung von Lebensmitteln und Trinkwasser. Für die Kinder musste neben der Erstversorgung vor allem auch schnell Betreuung organisiert werden. Kleinkinder sind besonders anfällig für Wassermangel. Mädchen und Jungen brauchten dringend psychologische Hilfe. Die errichteten Kinderzentren übten auch eine wichtige Schutzfunktion für unbegleitete Minderjährige aus. Nach großen Katastrophen sind sie massiv durch Gewalt und Ausbeutung bedroht.

Bei diesen großen Hilfsaktionen haben uns nicht nur Kolleginnen und Kollegen aus der heutigen Swiss Life Select in Deutschland, Österreich, Schweiz und Tschechien unterstützt, sondern auch viele externe Spenderinnen und Spender. Wir freuen uns, dass die Welt in solchen Momenten ein Stück enger zusammenrückt und alle gemeinsam helfen konnten.

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